Das einzige was schlimmer ist als unendlich schmerzende Traurigkeit ist diese Leere. Wenn du nichts mehr fühlst und dir alles egal ist. Und diese absolute Leere in dir dich vollkommen erschlägt.

rap-verse:

bushido - wahrheit

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Vermissen.

Stets immer mehr du als wir.

Du merkst erst langsam etwas im Magen und es kriecht dir den Hals hoch, mehrere Male, denn du versuchst jedes Mal es aufzuhalten bis du spürst wie es dir die Kehle zudrückt und es dir wie mit einem Faden den Hals immer weiter zuschnürt. Du versuchst an etwas anderes zu denken, doch je mehr du versuchst die Gedanken zu unterdrücken, desto stärker kommen sie wieder hoch. Du spürst erst ein leichtes Zittern, dann hebt und senkt sich deine Bauchdenke plötzlich schnell und ruckartig, dein Atem setzt erst aus und dann atmest du synchron und stoßweise zu deinem Zittern, bis zu anfängst zu schluchzen und deine Kehle sich taub anfühlt. Deine Lippen fangen an zu bibbern. Du drückst deine Augen zu. Du spürst wie deine Augen feucht werden. Du spürst die erste Träne, die deine Wange hinunterläuft. Erst ist es eine und sie kullert nur langsam, dann werden es mehr und sie fließen schneller. Deine Wangen werden heiß. Du schluchzt nun länger und nach jedem Schluchzen folgen mehr Tränen. Der unsichtbare Faden um deine Kehle schnürt sich mehr zu. Es gibt nun kein zurück mehr, du kannst nicht mehr aufhören, auch wenn du es willst. Dein Kopf tut irgendwann weh, du spürst Druck auf deinen Schläfen. Dein Hals wird immer trockener. Dein Schluchzen wird lauter und dauert nun länger. Und du kannst nicht mehr aufhören. Nicht mehr aufhören zu weinen.

Es tut so weh jemanden nie wieder zu sehen, weil man zu feige dazu ist denjenigen aufzuhalten zu gehen.

Du willst schreien, du willst weinen. Aber du weißt es ist zwecklos, es wird dich keiner schreien hören, es wird dich keiner weinen sehen.